Jede Chefin, jeder Chef denen ihr Team wichtig ist, achtet darauf, dass etwa zweimal im Jahr ein gemeinsames Event stattfindet. Sei es der berühmte Betriebsausflug, der in Bayern so beliebte gemeinsame Besuch der „Wiesn“, ein gemeinsamer Grillabend oder nur ein einfaches Mittagessen. Besonders anspruchsvolle Führungskräfte setzen noch einen obendrauf und setzen ihre Mannschaft einem Teambuilding aus. Da werden auf einmal Fähigkeiten zum Bau eines Floßes gefordert, oder psychodynamische Übungen erfordern das Überwinden des eigenen inneren Widerstands. Was soll das überhaupt? Wann macht es wirklich Sinn und was ist demgegenüber völliger Unsinn? Ist nicht alles gleich Teambuilding? Damit beschäftige ich mich diesmal in meinen Gedankenüber. Ich wünsche allen viele bereichernde Impulse beim Lesen. Bevor ich auf die Thematik Teambuilding eingehe, möchte ich zuerst den Begriff des Teams aufgreifen. Meiner Ansicht nach wird er inflationär und unscharf benutzt. Und genau an dieser Unschärfe setzen die später von mir dargebrachten Probleme auf. Ich plädiere dafür, zwischen einem „echten Team“ und einer „Sozialgemeinschaft“ …
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