Zur Zeit der Industrialisierung, gaben die Maschinen oder das Fließband den Takt vor. So war der Flow der Arbeit steuerbar. Auch der Output konnte darüber gesteuert werden. Je mehr jetzt jedoch Arbeit mit Wissensarbeit zu tun hat, ist das bisherige Instrumentarium nicht mehr wirksam. Ein Phänomen der heutigen Arbeitswelt, welches durch „neue“ Methoden entstand, ist die fehlende Taktung. Nebenbei bemerkt, gilt dies auch für die Arbeitszeit in Bezug auf Produktivität. Wer Wissensarbeit mit starrer Arbeitszeit in Verbindung bringt, um daran Leistung zu messen, ist nicht auf mehr dem Stand der Gegenwart. Hierdurch entsteht eher das Risiko einer ineffektiven Anwesenheitskultur – mit Produktivität hat das aber überhaupt nichts zu tun. Um aber als Wissensarbeiter wirklich produktiv zu sein, steht ein Faktor für mich zentral im Mittelpunkt, nämlich dass ich mit meiner Arbeit in einen echten, wirksam Flow kommen kann. Was dem so manchmal alles entgegen steht und wo man den Hebel ansetzen kann, darum soll es in diesem Beitrag meiner …
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